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Auf dieser Holzbank vor dem Bioladen können Sie in der Nachmittagssonne eine Schale Milchkaffee genießen

Wer wir sind

Wir sind ein Team von Menschen aus unterschiedlichen Berufen: Heilpraktiker, Therapeuten, Ärzte, Handwerker, Informatiker, Ökonom, Kunstpädagogin, Geologe, Innenarchitektin …

Mit dem Bau des OASE-Heilhauses haben wir einen Traum von einem Ort verwirklicht, an dem ein Leben im Einklang mit der Schöpfung möglich wird und an dem Menschen regenerieren und an ihrer Heilung arbeiten können.

Was uns alle verbindet, ist unser gemeinsames Anliegen und Bemühen, im Frieden mit uns selbst, mit allen Menschen und mit der Natur zu leben. Jeder von uns hat viele Jahre in seinem Beruf gearbeitet, und ist durch viele Stationen in seinem Leben hindurchgegangen, um vor allem eines zu begreifen: Das Wesentliche im Leben ist ganz einfach. Nur der Weg dorthin ist manchmal kompliziert und schwierig, und er erfordert Arbeit an uns selbst.

Aus ganzem Herzen danken wir unserem geistigen Lehrer Johannes Heinz Löffler (1942 - 2004), der uns mit seiner Klarheit, Geduld, Liebe und Lebensfreude viele Jahre begleitet hat. Durch sein unermüdliches Wirken ist dieser Ort 1987 entstanden. Er hat ihn aufgebaut und bis zu seinem Tod geleitet. Seine Liebe zu allem Lebendigen ist hier noch immer spürbar.

Johannes Heinz Löffler

Der Gründer des Schöpferischen Zentrums OASE in Neustadt-Rettin an der Ostsee

Johannes Heinz Löffler (1942 - 2004) der geistige Lehrer, Gründer und Leiter des Schöpferischen Zentrums OASE wurde am 3. Februar 1942 in Bayreuth geboren. Dort verbrachte er auch seine Schulzeit, danach machte er eine handwerkliche Ausbildung zum Offsetdrucker. Von 1962 bis 1964 studierte er Kunst und Graphik an der Werkkunstschule in Darmstadt. Anschließend studierte er bis 1967 Visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Während der Studienzeit und darüber hinaus befaßte er sich intensiv mit Soziologie, Psychologie, Philosophie, Architektur, Kunst- und Kulturgeschichte, Ästhetik und Symbolik. Er arbeitete ein Jahr als Graphiker bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft, seit 1968 als freiberuflicher Graphiker und Künstler.

Für seine künstlerischen Arbeiten erhielt er nationale und internationale Auszeichnungen. Seine SYMBOL-ANALYSE:1, Bewußtseinsformen in der Architektur und in der Gesellschaft, wurde 1973 veröffentlicht in der Zeitschrift DOMUS, Nummer 529, Mailand (Italien). Auf dem Kunstkongreß 1974 in Göttingen wurde seine Spiral-Weltflagge gehißt zur Vereinigung und Überwindung aller nationaler Symbole in einem übergreifenden kosmischen Bewußtsein. Er trug die Spirale, das Symbol der Symbole, durch sein gesamtes künstlerisches Werk.

Johannes Heinz Löffler entwarf und gestaltete das SENSORIUM für eine der größten deutschen Krankenkassen mit vier Erlebnisräumen «Erde, Wasser, Feuer-Licht, Kosmos» zur sinnlichen Selbsterfahrung und Bewußtwerdung des Menschen. Dieses Projekt ging von 1975 bis 1980 als Wanderausstellung durch zahlreiche große Städte in Deutschland und wurde von über 2,5 Millionen Menschen besucht. Im Jahre 1976 entwickelte er das Environment SINN-SPIEL, ein Ausstellungsprojekt zur Regeneration und Aktivierung der Sinne. Sein Buch DURCH DIE SINNE ZUM SINN erschien 1977 im Irisiana-Verlag, Obernhain.

Die Zeitschrift «WARUM!» für Psychologie und Lebenstechnik gab 1977 seine Edition von sechs Symbol-Mandalas heraus, in denen Energiefelder anschaulich dargestellt werden. In verschiedenen Zeitschriften wurden seine Beiträge und Artikel veröffentlicht. Der Erlebnisraum CONSTELLATION, ein Experimentierfeld für schöpferisches Zusammenspiel als Ausdruck kosmischer Gesetzmäßigkeit, entstand 1979 im Auftrag der Stadt Linz und des Österreichischen Rundfunks gemeinsam mit Daniel Kühn und Florian Henneberger. Danach entwarf er Entwicklungsprojekte in Afrika für eine deutsche Firma und die nigerianische Regierung: Arbeitsplatzgestaltung und Wandmalereien gemeinsam mit Herbert Grimme bis 1981. Ein Erfahrungsbericht erschien im KUNST-MAGAZIN, Band 2-4/1981: «Symbolische Kunst, die Verschmelzung der Kulturen» von J. H. Löffler und Herbert Grimme.

In der Aktion «Licht für die 7. Documenta» 1982 in Kassel verkündete er die Entwicklung einer universellen Kultur mit folgendem Manifest: «Die Kunst stirbt, das alte Spiel ist aus. Die Dunkelheit wird weichen, das neue Spiel beginnt. Der erwachte schöpferische Mensch entwickelt durch das Schöpfen in sich selbst eine neue - universelle Kultur im Zusammenspiel mit der Schöpfung. Die Spirale ist Sinnbild für die Entwicklung schöpferischen Bewußtseins. Sie ist ein Wegweiser für die universelle Kultur des Neuen Zeitalters. Die vielfarbigen Unterschiede aller Kulturen der Welt werden spiralartig vereinigt im universellen Bewußtsein der Schöpfung.»

Im Jahre 1983 veröffentlichte er sein Buch SPIR-ALL - ÜBER-ALL, Anregung zur Entwicklung eines Schöpferischen Bewußtseins, im Selbst-Verlag in Hamburg-Altona. Mit diesem Buch, einem großen Spiraltuch und seiner Flöte gestaltete er eine Aktion auf der Frankfurter Buchmesse 1983, um auf die Freiheit des Geistes und der Selbst-Verlage aufmerksam zu machen. Frau Dr. Ingrid Riedel würdigte in ihrem Buch «Formen» (Kreuz Verlag) seine Arbeit über die Spirale als Ausdruck kosmischen Bewußtseins. Als Johannes Heinz Löffler in seiner Entwicklung dahin gereift war, mit Menschen zu arbeiten, begann er 1983 mit seinen Kursen und Seminaren zur Entwicklung schöpferischen Bewußtseins. Er hat seine schöpferische Seminararbeit vorgestellt in der Evangelischen Akademie Hofgeismar, auf der Tagung «Impuls für den Norden unseres Landes» auf Schloß Hasselburg, in der Evangelischen Akademie Hamburg, in der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg, im Buddhistischen Zentrum in Roseburg, im Waldhaus am Laacher See (Zentrum für Buddhismus und bewußtes Leben) und beim internationalen Festival «Tanz, Trance, Transzendenz» in Bad Soden im Taunus 1987 (veranstaltet vom Frankfurter Ring). Weitere Aktionen, Schöpferische Räume und Seminare in: Hamburg, Berlin, Frankfurt, München, Karlsruhe und an vielen anderen Orten.

Artikel über die Entwicklung schöpferischen Bewußtseins wurden in verschiedenen Zeitschriften veröffentlicht. Aus dieser Arbeit entwickelte sich das Schöpferische Zentrum OASE.

Das Schöpferische Zentrum OASE

Im Jahre 1980 wurde der Förderverein zur Entwicklung schöpferischer Möglichkeiten e.V. in Hamburg gegründet und 1981 als gemeinnützig anerkannt. Johannes stellte seine Arbeit zur Entwicklung eines Schöpferischen Zentrums in einer Ausstellung vom 12. bis 23. November 1982 in Hamburg mit Bildern, Objekten, Aktionen, Lesungen und «Gruppen zur Entwicklung schöpferischen Bewußtseins» zum direkten, unmittelbaren Erkennen und Erleben vor. Danach fanden diese Gruppenabende in regelmäßigen Abständen statt. Aus dem Förderverein bildete sich im Laufe der folgenden Jahre die Gemeinschaft schöpferischer Menschen. Von 1985 bis 2012 erschien halbjährlich unsere Zeitschrift «OASE» mit unserem Seminarprogramm, in der wir über die Entwicklung Schöpferischen Bewußtseins berichten und über die Aktivitäten unseres Fördervereins. In einem Haus mit einem geeigneten Grundstück und Garten in Neustadt-Rettin an der Ostsee wurde 1987 das Schöpferische Zentrum OASE gegründet. Träger ist unser Förderverein zur Entwicklung schöpferischer Möglichkeiten e.V. Alle aus der Gemeinschaft halfen mit bei den Ausbau-und Renovierungsarbeiten. Johannes führte über 20 Jahre lang mehrere wöchentliche «Gruppen zur Entwicklung Schöpferischen Bewußtseins» durch. Seine Schöpferischen Seminare sowie die vierwöchigen Schöpferischen Sommerzeiten waren ebenso wie die Kulturseminare Zeiten intensiven und freudigen Lernens und Übens. Heute werden von seinen Schülern Meditationsabende und schöpferische Seminare und workshops zu den Bereichen des Lebens angeboten, in denen jeder gearbeitet und sich weiterentwickelt hat. Darüber hinaus gibt es weitere kulturelle Veranstaltungen, Konzerte, Vorträge, den Tag der Heilkunst, das Sommeratelier, die Zukunftswerkstatt, unser jährliches Sommerfest. Die ständige Arbeit in Haus, Küche, Garten und Werkstatt wurde in der Aufbauphase komplett von Mitgliedern der Gemeinschaft aus dem Förderverein getan. Im Laufe der letzten Jahre konnten wir für einige Menschen fest angestellte Arbeitsplätze einrichten. Unsere Mitglieder trafen sich vierteljährlich in verschiedenen Arbeitskreisen: Bauhütte, Heilende Berufe, Kommunikation, Schöpferische Schule. Angelika Mirjam Lüders, die das Schöpferische Zentrum OASE mit aufgebaut hat, berichtet darüber auch in ihrem Buch: «Die Quelle in mir - in Dir - in allem», Selbst-Verlag, 1990. An vier Abenden in unserer vierwöchigen Schöpferischen Sommerzeit 1990 riefen wir auf zu «Meditation und Gebet für die Ostsee» am Strand von Rettin. Zur Aufgabe von Johannes Heinz Löffler gehörte auch die Arbeit an der Vereinigung der Kulturen. Von 1990 bis 1995 führte er in einem halbjährlichen Zyklus durch die Kulturen auf diesem Planeten: Die Pharaonen und die Kultur im alten Ägypten, das klassische Griechenland, Indien, Yoga und die Bhagavadgita, Tibet und das Tibetanische Totenbuch, China, das Tao und das I Ging, die Kultur der Indianer, die Kultur der Germanen, Wikinger und Kelten, die Kultur der Juden und Jesus Christus, der Prophet Mohammed und die Kultur des Islam, die Kultur Afrikas, die Kultur der Aborigines in Australien.

Für den von «Frieden durch Kultur» veranstalteten Kongreß «Für weltweiten geistigen Einklang» in Alma Ata, Kasachstan, im Herbst 1992 entstand unsere «Grußbotschaft zur interkulturellen Erneuerung» für alle geistigen Brüder und Schwestern auf dieser Erde.

Die OASE wurde als eines der wenigen konfessionsungebundenen spirituellen Zentren vorgestellt in: Susanne G. Seiler: «Oasen der Stille», 80 ausgewählte Zentren der Meditation in Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Goldmann Verlag, München 1993 und Gerhard T. Schindler: «Klosterführer», im Knaur Verlag, München 1994. In verschiedenen Zeitschriften sind Artikel über das Schöpferische Zentrum OASE und über unsere gemeinnützige Arbeit erschienen. Zur 750-Jahr-Feier der Stadt Neustadt in Holstein gestalteten wir das Environment «Spektrum des Lebens» mit Lichtspirale, Meeresbrandung und Pulsschlag in einer gemeinsamen Aktion am Pfingstsonntag 1994 um 22 Uhr auf dem Marktplatz.

Am 3. Mai 1995 haben wir um 20 Uhr zur «stillen Meditation mit Lichtern» eingeladen, 50 Jahre nach dem Untergang der CAP ARCONA in der Lübecker Bucht kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges. Wir haben einen Kranz niedergelegt, die Opfer um Verzeihung gebeten und die Täter um Reue, und wir haben sie alle in Liebe angenommen. Von Mitte Februar bis Mitte März 1996 reisten Johannes und Angelika Mirjam aufgrund einer Einladung nach Auroville in Südindien und anschließend nach Nordindien. Aufgrund der Freilandversuche mit genmanipulierten Pflanzen in Ostholstein 1996 haben wir Flugblätter verteilt: «Wehret den Anfängen!» Anschließend trat Johannes Heinz Löffler in einen vierwöchigen Hungerstreik. In dieser Zeit trafen wir uns zusätzlich zu unseren Meditationsgruppen zur Meditation und zum Gebet, um eine Lösung zu finden. Wir kamen dahin, daß die Liebe zur Schöpfung die Lösung ist und verschickten unsere Erklärung «Hungerstreik und Meditation als Antwort auf Genmanipulation». 1997 erschien das von Johannes herausgegebene Buch «Die Offenbarung aus der Quelle der Schöpfung». Darin wird die Entwicklung schöpferischen Bewußtseins dokumentiert. Es berichtet über 15 Jahre empirische Forschung mit einer Vielzahl unterschiedlicher Menschen aller Altersstufen. Dieses Buch ist ein Beitrag zur kulturellen Erneuerung des Menschen.

Durch seine über zwanzigjährige Entwicklungsarbeit am Schöpferischen Einweihungsweg entstand ein blühendes spirituelles Zentrum mit einer vitalen Gemeinschaft aus Individualisten, aus der zahlreiche selbständige Projekte hervorgegangen sind, die das schöpferische Bewußtsein in die Gesellschaft tragen. Über viele Jahre hindurch hat Johannes in seiner Arbeit mit Menschen immer wieder gezeigt, daß der ungehindert fließende schöpferische Energiestrom der Liebe heilsam ist. So ist denn seine Kernaussage: «Reines Bewußtsein ist reine Liebe und heilt» auch von ihm selbst durch sein Wirken empirisch bewiesen worden. Viele Menschen haben dadurch Heilung an Körper, Geist und Seele erleben dürfen. Ende 2003 leitete Johannes die architektonische Planung des OASE-Heilhauses ein. Baubeginn war im Oktober 2008, die festliche Einweihung des OASE-Heilhauses erfolgte am 11. Juni 2009. Seit dem Weitergehen von Johannes und auch nach der Inbetriebnahme des OASE-Heilhauses hat es in unserer Gemeinschaft immer wieder Veränderungen gegeben. Durch alle Umwandlungen hindurch ist doch eines hier immer geblieben: Die Ausrichtung darauf, ein Leben in Frieden und im Einklang mit der Schöpfung zu leben und ihr zu dienen.

Wir danken unserem geistigen Lehrer aus ganzem Herzen, für sein tiefes Mitgefühl, die Weisheit, die Liebe, die Klarheit, für seine unendliche Geduld und seinen unermüdlichen Einsatz, mit dem er jeden Menschen begleitet hat und am universellen Schöpfungswerk gearbeitet hat. Durch sein Wirken ist dieser wunderbare Platz hier am Meer entstanden, den wir auf der Grundlage dessen, was wir bei ihm gelernt haben, weiterentwickeln dürfen. Es ist eine OASE, die für alle Menschen offen ist, die aus der Wüste des Lebens kommen und regenerieren möchten.

Vortrag: Heilsame Bewußtseinsübungen mit den Chakrablüten Essenzen
Samstag 3. Juni 19.00 Uhr

► Monatsprogramm

Publikationen
Ausführliche Informationen finden Sie auch in unserer Broschüre, die wir auf Anfrage gerne zusenden.

► Publikationen

Schöpferisches Zentrum OASE
Schaarweg 70
23730 Neustadt-Rettin an der Ostsee
Telefon (045 61) 525 36-10
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